Infos zu gesunder Ernährung
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Cortisol ist ein lebenswichtiges Steroidhormon, das in der Nebennierenrinde gebildet wird. Es gehört zur Gruppe der Glukokortikoide und ist vor allem an der Regulation von Stressreaktionen, Energiestoffwechsel, Immunsystem und Tagesrhythmus beteiligt.
Eine gesunde Cortisolregulation zeichnet sich dadurch aus, dass Cortisol einem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus folgt, bei Bedarf auf Belastungen reagiert und nach einer Stressreaktion wieder auf das situationsgerechte Niveau zurückkehrt.
Cortisol folgt unserer inneren Uhr
Die Ausschüttung von Cortisol folgt einem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Eine wichtige Rolle spielt dabei unsere innere Uhr im Gehirn, die unter anderem auf Licht reagiert. Rund um das Aufwachen steigt die Cortisolausschüttung deutlich an. Dieser sogenannte Cortisol Awakening Response (CAR) unterstützt den Körper beim Übergang vom Schlaf- in den Wachzustand.
Im Laufe des Tages nimmt der Cortisolspiegel normalerweise wieder ab und erreicht während der Nacht niedrige Werte.
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Von Eisen und Zink haben die meisten schon gehört, doch welche Aufgaben übernehmen eigentlich Mangan, Molybdän oder Selen? Obwohl unser Körper Spurenelemente nur in sehr geringen Mengen benötigt, sind viele von ihnen an wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt. Doch was genau sind Spurenelemente, welche benötigen wir und wie können wir sie über die Ernährung aufnehmen?
Was sind Spurenelemente?
Spurenelemente gehören ebenso wie die Mengenelemente zu den Mineralstoffen. Der Unterschied liegt vor allem in der Menge, in der unser Körper sie für lebenswichtige Funktionen benötigt. Während der tägliche Bedarf an Mengenelementen wie Calcium, Magnesium oder Kalium höher liegt, benötigt der Körper Spurenelemente in viel geringeren Mengen. Zu ihnen zählen unter anderem Eisen, Jod, Zink, Selen, Kupfer, Mangan und Molybdän. Trotz der geringen Mengen, in denen sie benötigt werden, übernehmen Spurenelemente wichtige Aufgaben in unserem Organismus. Sie sind beispielsweise Bestandteile von Enzymen und
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Wenn morgens der Wecker klingelt, ist es noch dunkel. Der Weg zur Arbeit beginnt in der Dämmerung und wenn der Arbeitstag endet, ist die Sonne vielleicht längst wieder untergegangen. Mit Herbst und Winter verändert sich nicht nur unsere Umgebung, sondern viele Menschen bemerken auch Veränderungen an sich selbst. Das Aufstehen morgens fällt schwerer, Müdigkeit nimmt zu, der Wunsch nach dem gemütlichen Sofaabend wird größer und manchmal scheint mit dem Tageslicht auch ein Stück der eigenen Energie zu verschwinden.
Doch warum hat Licht überhaupt einen solchen Einfluss auf uns?
Unser Körper besitzt eine eigene innere Uhr. Diese innere Uhr bestimmt unseren Rhythmus. Unser Schlaf, die Körpertemperatur bis hin zur Ausschüttung verschiedener Hormone, all das wird über unsere innere Uhr mitbestimmt. Damit diese innere Uhr weiß, wann Tag und wann Nacht ist, benötigt sie regelmäßig Informationen aus unserer Umgebung. Einer der wichtigsten Zeitgeber dafür ist Licht.
Spezielle lichtempfindliche Zellen
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Mit 50 verändert sich der Körper. Stoffwechsel, Muskelmasse, Knochenstoffwechsel und die Nährstoffaufnahme verändern sich allmählich. Gleichzeitig kann der Energiebedarf sinken, während der Bedarf an Mikronährstoffen bestehen bleibt.
Diese Nährstoffe rücken ab 50 stärker in den Fokus
Unser Körper verändert sich nicht plötzlich mit dem 50. Geburtstag. Viele Veränderungen verlaufen schleichend und beginnen schon Jahre zuvor. Der Energiebedarf kann langsam sinken, Muskel- und Knochenmasse verändern sich und auch die Versorgung mit bestimmten Nährstoffen verdient zunehmend Aufmerksamkeit. Umso wichtiger wird eine Ernährung, die nicht nur Energie liefert, sondern auch ausreichend Vitamine und Mineralstoffe enthält.
Eine besondere Rolle spielt dabei die Knochengesundheit. Calcium ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Knochen, während Vitamin D unter anderem dafür sorgt, dass Calcium vom Körper aufgenommen und verwertet werden kann. Auch Vitamin K ist am Knochenstoffwechsel beteiligt. Es wird
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Omega-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren. Die Bezeichnungen Omega‑3, Omega‑6 oder Omega‑9 geben an, an welcher Position sich die erste Doppelbindung innerhalb der Fettsäure befindet. Zu den bekanntesten Omega‑3-Fettsäuren gehören Alpha-Linolensäure (ALA), Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA).
Phospholipide dagegen sind keine eigene Gruppe von Omega-Fettsäuren, sondern komplexe Fettmoleküle, die uns vor allem als Bausteine unserer Zellmembranen dienen. Sie bilden eine schützende Hülle um die Zellen und helfen dabei, deren Struktur und Funktion aufrechtzuerhalten. Sie besitzen einen wasserliebenden und einen fettliebenden Molekülbereich. Dadurch können sie sich sowohl mit Wasser als auch mit Fett verbinden und in wässriger Umgebung stabile Membranstrukturen bilden.
An ein Phospholipid können unterschiedliche Fettsäuren gebunden sein, darunter auch EPA oder DHA. In diesem Fall spricht man von phospholipidgebundenem Omega‑3. Omega‑3-Fettsäuren können jedoch auch in anderen
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Die Wechseljahre werden überwiegend mit Frauen in Verbindung gebracht. Doch auch Männer können in der Lebensmitte körperliche und psychische Veränderungen feststellen, die häufig als „männliche Wechseljahre“ bezeichnet werden. Aus medizinischer Sicht handelt es sich jedoch um unterschiedliche Prozesse.
Wechseljahre bei Männern
Der Begriff „männliche Wechseljahre“ oder Andropause ist umgangssprachlich verbreitet, medizinisch jedoch nicht mit der Menopause der Frau vergleichbar. Bei Frauen endet die Funktion der Eierstöcke innerhalb eines begrenzten Zeitraums. Bei Männern sinkt der Testosteronspiegel dagegen meist langsam und kontinuierlich. Die Zeugungsfähigkeit bleibt grundsätzlich erhalten und nicht jeder Mann entwickelt Beschwerden.
Wechseljahre bei Frauen
Bei Frauen bezeichnen die Wechseljahre die Übergangszeit von der fruchtbaren Lebensphase bis zum vollständigen Ausbleiben der Menstruation. Während dieser Zeit verändert sich die Funktion der Eierstöcke. Die Produktion der Geschlechtshormone
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Fertiggerichte, Softdrinks, Frühstückscerealien oder Proteinriegel - hochverarbeitete Lebensmittel sind aus unserem Alltag kaum noch wegzudenken. Gleichzeitig stehen sogenannte Ultra-Processed Foods (UPF) zunehmend im Fokus der Ernährungsforschung. Ein hoher Konsum wird in zahlreichen Untersuchungen mit gesundheitlichen Risiken in Verbindung gebracht.
Doch was bedeutet „hochverarbeitet“ oder Ultra-Processed Food eigentlich? Und ist ein Lebensmittel automatisch ungesund, nur weil es industriell hergestellt wurde?
Von unverarbeitet bis hochverarbeitet: das NOVA-System:
Um Lebensmittel anhand ihrer Verarbeitung einzuordnen, wird in der Forschung häufig die NOVA-Klassifikation verwendet. Dabei werden Lebensmittel nach Art, Umfang und Zweck ihrer Verarbeitung in vier Gruppen eingeteilt.
NOVA 1 - unverarbeitete oder minimal verarbeitete Lebensmittel:
Hierzu gehören beispielsweise Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Reis oder Milch. Verfahren wie Waschen, Trocknen, Zerkleinern, Kühlen, Einfrieren -
Altern ist ein komplexer biologischer Prozess, bei dem die körperliche Funktionsfähigkeit im Laufe der Zeit allmählich nachlässt und das Risiko für verschiedene Erkrankungen zunimmt. Gleichzeitig wächst der Anteil älterer Menschen an der Weltbevölkerung. Damit gewinnen auch altersbedingte und chronische Erkrankungen zunehmend an Bedeutung, sowohl für den Einzelnen als auch für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft.
Die Forschung beschäftigt sich daher intensiv mit der Frage, welche Prozesse dem Altern zugrunde liegen, wie sie sich messen lassen und welche Faktoren ein gesundes Altern unterstützen können.
Wie weit sind die Alterungsprozesse unseres Körpers tatsächlich fortgeschritten?
40 Jahre alt - aber biologisch jünger?
Menschen altern nicht alle gleich. Zwei Personen können beide 40 Jahre alt sein und sich dennoch hinsichtlich Stoffwechsel, körperlicher Leistungsfähigkeit und verschiedener biologischer Merkmale deutlich unterscheiden.
Genau hier setzt das Konzept des biologischen
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Die bekannten Empfehlungen von etwa 7–9 Stunden sind Orientierungswerte und keine für jeden Menschen identische Vorgabe. Der Schlafbedarf eines jeden ist individuell.
Lerche oder Eule - der Chronotyp
Ob wir eher Lerche oder Eule sind, zeigt sich nicht nur an unseren bevorzugten Schlafzeiten. Untersuchungen zeigen, dass sich frühe und späte Chronotypen auch hinsichtlich biologischer Marker ihrer inneren Uhr unterscheiden. So unterscheiden sich Morgen- und Abendtypen beispielsweise darin, wann am Abend der Melatoninspiegel ansteigt und zu welcher Tageszeit der Cortisolspiegel seinen Höhepunkt erreicht. Viele Untersuchungen zeigen, dass bestimmte gesundheitliche Auffälligkeiten bei Menschen mit einem späten Chronotyp häufiger vorkommen als bei Morgentypen. Daraus lässt sich jedoch nicht automatisch schließen, dass das „Eule-Sein“ an sich ungesund ist. Vielmehr deuten Studien darauf hin, dass möglicherweise ein anderer Faktor entscheidend ist. Nämlich wie gut stimmen unsere innere biologische
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Wer über gesunden Schlaf spricht, denkt meist zuerst an die Schlafdauer. Doch aktuelle Forschungen zeigen, dass es noch einen weiteren und möglicherweise wichtigeren Faktor gibt, der eine Rolle spielen könnte. Nämlich die Regelmäßigkeit unseres Schlaf-Wach-Rhythmus.
In einer großen Untersuchung mit rund 61.000 Teilnehmenden der UK Biobank wurde der Schlaf mittels Bewegungssensoren erfasst. Die Forschenden untersuchten dabei nicht nur die Schlafdauer, sondern auch, wie konstant die individuellen Schlaf- und Wachzeiten von Tag zu Tag waren. Rund 61.000 Männer und Frauen gingen in die Analyse ein. Ihr Schlaf-Wach-Verhalten wurde nicht lediglich per Fragebogen erfasst. Die Teilnehmenden trugen über sieben Tage hinweg rund um die Uhr einen Bewegungssensor am Handgelenk, während sie ihrem normalen Alltag nachgingen. Aus diesen Daten konnten die Forschenden sowohl die durchschnittliche Schlafdauer als auch die Regelmäßigkeit des individuellen Schlaf-Wach-Rhythmus bestimmen.
Das Ergebnis fiel folgendermaßen