30 Pflanzen pro Woche

30 Pflanzen pro Woche - Vielfalt auf dem Teller - Vielfalt im Darm

Eine abwechslungsreiche pflanzliche Ernährung liefert unserem Darmmikrobiom eine Vielzahl unterschiedlicher Nähr- und Ballaststoffe. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse, Samen sowie Kräuter und Gewürze tragen zur Pflanzenvielfalt bei.

Untersuchungen wie das American gut project zeigen, dass eine größere Vielfalt pflanzlicher Lebensmittel in der Ernährung mit einer vielfältigeren Zusammensetzung des Darmmikrobioms verbunden sein kann. Eine pflanzenbetonte Ernährung liefert wertvolle Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und ist damit ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen, gesundheitsfördernden Ernährung, die weitverbreitete Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Übergewicht präventiv unterstützt.

Was bedeutet 30 Pflanzen pro Woche?

Dabei geht es nicht darum, 30 verschiedene Gemüse- oder Obstsorten zu essen. Gezählt werden unterschiedliche pflanzliche Lebensmittel aus verschiedenen Lebensmittelgruppen.

So funktioniert die 30 Pflanzen pro Woche - Ernährung:

Was zählt als Pflanze? 

Grundsätzlich können essbare Pflanzen und Pflanzenteile zur Vielfalt auf dem Teller beitragen – egal ob roh, gegart, fermentiert, eingelegt, getrocknet, im Ganzen oder zerkleinert. Bevorzugt werden sollten allerdings möglichst naturbelassene oder wenig verarbeitete Lebensmittel.

  • Gemüse und Obst: z.B. Brokkoli, Möhren, Paprika, Äpfel, Birnen oder Beeren.

  • Vollkorngetreide wie Hafer, Roggen, Gerste, Dinkel oder Vollkornweizen, Natur- oder Wildreis.

  • Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Erbsen und verschiedene Bohnen.

  • Nüsse und Samen wie Walnüsse, Mandeln, Leinsamen, Chiasamen oder Kürbiskerne.

  • Kräuter und Gewürze sorgen für zusätzliche pflanzliche Vielfalt, insbesondere wenn sie regelmäßig und in relevanten Mengen verzehrt werden.

  • Auch verschiedene Sorten einer Pflanzenart können sich in ihrer Zusammensetzung unterscheiden. So enthalten beispielsweise violette, orange und gelbe Möhrenunterschiedliche Mengen und Arten sekundärer Pflanzenstoffe. Für die 30 Pflanzen müssen unterschiedliche Sorten jedoch nicht unbedingt separat gezählt werden.

Tipp:

Es geht nicht darum, jeden Tag 30 verschiedene Pflanzen zu essen. Über eine ganze Woche verteilt, lässt sich eine große Pflanzenvielfalt bereits durch kleine Veränderungen und abwechslungsreiche Kombinationen erreichen.